Noch 88 Tage für den Steuerabzug 2026

Das einzige Steuergeschenk, das du jedes Jahr neu bekommst.

Und das einzige, das verfällt, wenn du es nicht abholst. Wer 2026 nichts einzahlt, kann diesen Abzug später nur noch begrenzt nachholen. Wer früh anfängt, hat am Ende ein Vielfaches davon.

Hier findest du Informationen und Hochrechnungen zur Säule 3a und zu dem, was sie ermöglicht. Genaue Zahlen zu deiner Steuerersparnis, zu deinen Zinserträgen und zur Lösung, die zu dir passt, sind individuell. Willst du sie wissen, melde dich bei uns, dann rechnen wir dir dein massgeschneidertes Konzept aus.

Factsheet Säule 3aBeitragsjahr 2026
Maximalbetrag, angestellt mit Pensionskasse 7'258Franken
Maximalbetrag ohne Pensionskasse, höchstens 20 Prozent vom Erwerbseinkommen 36'288Franken
Steuerersparnis durchschnittlich in der Schweiz, bei voller Einzahlung 1'750 – 2'175pro Jahr
Einzahlungsfrist für das Steuerjahr 2026 31.12.muss bei der Institution verbucht sein
Nachzahlbare Beitragslücken, neu seit 2026 10 Jahreab Beitragsjahr 2025
Ausblick auf 2027

Der Bundesrat hat am 2. Oktober 2026 die neuen Beträge beschlossen. Ab dem 1. Januar 2027 darfst du 7'373 Franken einzahlen statt 7'258, ohne Pensionskasse 36'864 Franken statt 36'288. Für das Steuerjahr 2026 gelten aber noch die Beträge oben.

Der 3a Check

Profitierst du von deiner 3a wirklich?

Viele zahlen ein, ohne zu wissen, was dabei herauskommt. Spiel mit den vier Angaben und sieh, was deine heutige Lösung bis 65 bringt und was möglich wäre.

Steuerersparnis pro Jahr, CHF723
Dein Kapital mit 65, CHF109'000
Möglich mit vollem Beitrag, CHF556'000
So wie heute Mit vollem Beitrag in Wertschriften

Der Unterschied liegt bei rund 447'000 Franken.

Rechenbeispiel, keine Prognose. Gerechnet mit 0,2 Prozent auf dem Konto und 4 Prozent in Wertschriften nach Kosten, Einzahlung jeweils zu Jahresbeginn bis Alter 65. Die tatsächliche Steuerersparnis hängt von deiner Gemeinde und deiner persönlichen Situation ab.

Der Rechner kennt vier Angaben, deine Situation hat einige mehr. Wie deine Pensionskasse aufgestellt ist, was in den nächsten zehn Jahren ansteht, welche Verträge schon laufen und wie viel du im Notfall flüssig brauchst, weiss kein Schieberegler. Genau diese Punkte entscheiden am Ende darüber, was für dich die richtige Lösung ist.

Lass uns das zusammen analysieren
Zinseszinseffekt

Zehn Jahre entscheiden über 294'000 Franken

Zwei Personen zahlen beide den Maximalbetrag ein, beide legen ihn in Wertschriften an, beide rechnen mit 4 Prozent. Die eine beginnt mit Alter 25, die andere mit Alter 35.

Kapital bis Alter 65, Maximalbeitrag in Wertschriften

Der Abstand zwischen den beiden Linien ist der Unterschied, den allein die zehn Jahre machen

Beginn mit Alter 25 Beginn mit Alter 35 Selbst eingezahlt

4 Prozent Rendite nach Kosten, Einzahlung zu Jahresbeginn. Renditen sind nicht garantiert.

Der Frühstarter zahlt 72'580 Franken mehr ein und hat am Ende 294'000 Franken mehr. Aus jedem zusätzlich eingezahlten Franken werden gut vier. Das ist der ganze Trick, und er lässt sich später mit keinem noch so guten Produkt nachholen.

Beginn Jahre Selbst eingezahlt Kapital mit 65 davon Ertrag
mit Alter 25 40 290'320 717'000 427'000
mit Alter 30 35 254'030 556'000 302'000
mit Alter 35 30 217'740 423'000 206'000
mit Alter 40 25 181'450 314'000 133'000
mit Alter 45 20 145'160 225'000 80'000
mit Alter 50 15 108'870 151'000 42'000

Auch kleine Beträge wirken, wenn sie früh anfangen

Kapital mit 65 nach monatlichem Beitrag, gerechnet mit 4 Prozent

Beginn mit Alter 25 Beginn mit Alter 35

Wer mit Alter 25 monatlich 200 Franken einzahlt, steht am Ende besser da als jemand, der mit Alter 35 anfängt und 300 Franken einzahlt.Zeit schlägt Betrag.

Welcher Betrag für dich richtig ist, lässt sich nicht am Bildschirm entscheiden. Wie viel du einzahlen kannst, ohne dich einzuschränken, hängt von deinem Budget ab, von dem was in den nächsten Jahren ansteht und davon, was sonst noch abgesichert werden muss. Das ist kein Bauchgefühl, sondern eine Rechnung, die sauber gemacht gehört. Wir ermitteln mit dir den Betrag, der für dich passend ist.

Finde heraus was dein optimaler Betrag ist
Steuern

1'750.- bis 2'175.- Franken durchschnittliche Steuerersparnis pro Jahr

Der Betrag, den du einzahlst, wird vollständig von deinem steuerbaren Einkommen abgezogen. Wie viel das wert ist, hängt hauptsächlich davon ab, wie hoch dein Einkommen ist und wo du wohnst.

Steuerersparnis bei voller Einzahlung von 7'258 Franken

Basel Stadt, nach steuerbarem Einkommen und Zivilstand

Alleinstehend Verheiratet

Quelle: Basler Kantonalbank, Stand 2026. Die genaue Ersparnis hängt von der Wohngemeinde ab.

Über 30 Jahre sind das 52'500 bis 65'250 Franken, die du nicht an den Staat zahlst. Geld, das du ebenfalls anlegen kannst.

Was du wirklich sparst, hängt von deinen übrigen Abzügen ab und davon, ob sich die Einzahlung mit anderen Schritten kombinieren lässt, etwa einem Einkauf in die Pensionskasse. Diese Reihenfolge richtig zu legen bringt oft mehr als die Einzahlung selbst.

In der übrigen Deutschschweiz liegen die Werte in derselben Grössenordnung. Wie viel es bei dir genau ist, hängt von deinem Kanton und deiner Wohngemeinde ab, und die Unterschiede zwischen zwei Gemeinden im selben Kanton sind beträchtlich. Eine Tabelle kann das nicht abbilden, eine Berechnung auf deine Adresse schon.

Lass uns deine Einsparung berechnen
Bank oder Versicherung

Zwei Welten kombinieren

Versicherungslösung Banklösung
Enthalten Sparen plus Absicherung reines Sparen
Einzahlung vereinbart, ist im Budget eingeplant frei wählbar, jederzeit aussetzbar
Bei Erwerbsunfähigkeit der Beitrag wird weiter bezahlt die Einzahlung stoppt
Im Todesfall die vordefinierte Summe das vorhandene Guthaben
Für Eigenheim und Familie deckt Tod, Unfall und Krankheit ab keine Absicherung enthalten
Voraussetzung Gesundheitsprüfung, mögliche Ablehnung keine
Kosten transparent ausgewiesen transparent ausgewiesen

Die freie Einzahlung klingt gut, scheitert aber oft am Alltag: es findet sich jedes Jahr ein Grund, warum es gerade nicht passt, und am Jahresende ist der Abzug weg. Ein vereinbarter Betrag steht dagegen im Budget und wird nicht jedes Jahr neu verhandelt. Dafür bleibt eine Banklösung beweglich, wenn sich etwas ändert.

Deshalb ist für die meisten weder das eine noch das andere die Antwort, sondern eine Aufteilung: ein Teil fest und abgesichert, der Rest frei. Wo diese Linie bei dir verläuft, zeigt sich, sobald wir deine Zahlen nebeneinander legen.

Wie du aufteilst, hängt an deiner Sparquote und an dem, was schon bestehend ist. Wie viel pro Monat verlässlich übrig bleibt, und welche Verträge bereits bestehen, entscheidet darüber, welcher Teil fest und welcher frei sein sollte. Ohne diese beiden Angaben wäre jede Produktempfehlung geraten.

Lass uns deine Aufteilung festlegen
Neu seit 2026

Zum ersten Mal kannst du eine verpasste Einzahlung nachholen

Bisher war ein nicht genutztes Jahr endgültig verloren. Seit der Änderung des Bundesrats gilt: wer in einem Jahr nichts oder zu wenig eingezahlt hat, kann das nachträglich tun. 2026 ist das erstmals möglich, und zwar für das Beitragsjahr 2025.

Das Fenster für eine Lücke aus dem Jahr 2025

Zehn Jahre lang nachzahlbar, danach endgültig verloren

  1. Nachzahlbar sind nur Lücken ab dem Beitragsjahr 2025. Ältere Jahre bleiben verloren.
  2. Eine Lücke kann innerhalb der folgenden zehn Jahre geschlossen werden. Eine Lücke aus 2025 also bis 2035.
  3. Pro Jahr ist ein solcher Einkauf möglich, höchstens in Höhe des damaligen Maximalbetrags.
  4. Du musst im Lückenjahr ein AHV pflichtiges Erwerbseinkommen gehabt haben und im laufenden Jahr zuerst den vollen ordentlichen Beitrag einzahlen.
  5. Der Einkauf ist steuerlich abziehbar, zusätzlich zum ordentlichen Beitrag.
  6. Der Einkauf muss bei der Vorsorgestiftung beantragt werden, er passiert nicht automatisch.
  7. Wer bereits Altersleistungen bezogen hat, kann nicht mehr nachzahlen.

Was das praktisch heisst: Wenn du 2025 nichts oder nur wenig eingezahlt hast, kannst du 2026 den vollen Beitrag plus die Lücke von 2025 einzahlen und beides abziehen. Das ist der einzige Weg, einen verpassten Steuerabzug zurückzuholen. Prüf das, bevor das Jahr um ist.

Ob du nachzahlen darfst, entscheidet sich im Lückenjahr. Massgeblich ist, ob du damals AHV pflichtiges Einkommen hattest und wie viel bereits eingezahlt war. Das prüfen wir mit dir, bevor du Geld überweist, das am Schluss nicht abziehbar wäre.

Interesse Lücken zu schliessen?
Häufige Fragen

Was uns am meisten gefragt wird

Lohnt sich die Säule 3a auch bei kleinem Einkommen?

Ja. Der Steuervorteil fällt bei einem tiefen Einkommen geringer aus, das stimmt. Nur ist er auch nicht der Hauptgrund. Entscheidend ist der Zinseszinseffekt, und der hängt nicht am Einkommen, sondern an der Zeit. Wer mit 25 anfängt, hat vierzig Jahre, in denen das Geld für ihn arbeitet. Diese Jahre lassen sich später mit keinem Steuerabzug nachholen, ein höheres Einkommen dagegen kommt meist noch.

Was passiert, wenn ich ein Jahr nichts einzahle?

Seit 2026 gibt es dafür erstmals eine Lösung. Lücken ab dem Beitragsjahr 2025 kannst du innerhalb von zehn Jahren nachzahlen, sofern du im laufenden Jahr zuerst den vollen Beitrag leistest. Lücken aus früheren Jahren bleiben verloren.

Kann ich mehrere 3a Konten haben?

Ja, und ab einer gewissen Höhe ist es sinnvoll. Jedes Konto lässt sich nur vollständig auflösen, deshalb spart eine Verteilung auf mehrere Konten beim Bezug Steuern. Die Aufteilung gehört früh gemacht, nicht kurz vor der Pensionierung.

Kann ich den Anbieter wechseln?

Ja, wechseln lässt sich bei beiden Lösungen, bei der Bank wie bei der Versicherung. Die Frage ist nicht ob, sondern ob es sich lohnt. Beim Übertrag an eine neue Vorsorgestiftung fällt keine Steuer an, es können aber je nach Vertrag Kosten entstehen, und wo eine Absicherung am Vertrag hängt, verlierst du sie beim Wechsel und bekommst sie zu den heutigen Bedingungen vielleicht nicht mehr.

Deshalb gehört ein Wechsel vollständig geprüft, bevor er gemacht wird: Kosten, Absicherung, Gesundheitszustand und was die neue Lösung wirklich besser kann. Genau das rechnen wir dir durch, ohne dass du etwas wechseln musst.

Was ist mit dem Geld, wenn ich sterbe?

Das Guthaben fällt nicht in den normalen Nachlass, sondern geht nach einer gesetzlich festgelegten Reihenfolge an die Begünstigten, zuerst an Ehepartner oder eingetragene Partner, dann an Nachkommen. Innerhalb bestimmter Grenzen lässt sich die Begünstigung anpassen. Für Konkubinatspaare und für Patchworkfamilien ist das ein Punkt, den man nicht dem Zufall überlassen sollte: ohne ausdrückliche Regelung geht das Guthaben unter Umständen an jemanden, den du gar nicht vorgesehen hattest.

Ich habe schon eine 3a Lösung. Lohnt sich ein zweiter Blick?

Ja. Drei Dinge begegnen uns dabei besonders häufig.

Der Abschluss liegt lange zurück, und wie das Geld heute angelegt ist, weiss niemand mehr genau. Die eigene Sicht auf Investments hat sich verändert, das Guthaben liegt aber nach wie vor auf einem Konto. Und die Absicherung passt nicht mehr zur heutigen Situation oder war von Anfang an nicht Teil der Lösung.

Kann ich das Geld für ein Eigenheim nutzen?

Ja. Der Bezug für selbst bewohntes Wohneigentum ist einer der fünf zulässigen Gründe, ebenso die Amortisation einer bestehenden Hypothek. Auch dabei fällt die Kapitalbezugssteuer an, und der Zeitpunkt lässt sich planen. Wer den Bezug in den nächsten Jahren vorhat, sollte bei der Anlageform vorsichtig sein.

Wer dich begleitet

Deine Sparfreunde

Roberto Freund-Vazquez Roberto Freund-Vazquezdipl. Finanzberater IAF · Teamleiter
Caroline Freund Caroline FreundFinanzplanerin mit eidg. Fachausweis
Lucille Goff Lucille Goffauf dem Weg zum dipl. Finanzberater IAF
Mirko Pacino Mirko Pacinoauf dem Weg zum dipl. Finanzberater IAF

Wir schauen uns an, wo bei dir Geld liegen bleibt: bei der Krankenkasse, bei den Versicherungen, bei der Säule 3a, bei Anlagen und Hypotheken. Daraus machen wir eine Rechnung, die du nachvollziehen kannst, und einen Plan, der zu deinem Leben passt. Mehr über uns und unsere übrigen Themen findest du auf unserer Startseite.

Die Säule 3a ist dabei nur ein Baustein. Wie gut er bei dir sitzt, sehen wir in einem Gespräch schneller, als du diese Seite zu Ende gelesen hast.

Dein nächster Schritt

Analysiere deine Säule 3a

Die Säule 3a ist eines der Themen, die sich nicht aufschieben lassen, ohne dass es etwas kostet. Jedes Jahr, das verstreicht, ist ein Steuerabzug weniger und sind Zinsen weniger, die nie mehr aufgeholt werden. Je früher wir uns zusammensetzen, desto mehr bleibt bei dir.

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